Jungerchor

"25 Jahre und kein bisschen leise"
Jubiläumskonzert - und mehr

Frauenchor Quodlibet Rübenach
Samstag, 21. Mai 2016, 19.30 Uhr
Schützenhalle Rübenach

Feierabend in Winningen
Halleluja, you raise me up

Heartchor Koblenz

Samtag, 21. Mai 2016, 17.00 Uhr
Evangelische Kirche Winningen

mehr zu Veranstaltungen

Der Vorstand

Schauen Sie sich an, wer bei uns im Vorstand für welche Aufgaben zuständig ist, um so schnell wie möglich den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Chöre

Um Ihnen das Gefühl des Singens näher zu bringen, möchten wir Ihnen die Vorteile einer Mitgliedschaft ein wenig erläutern. Viel Spaß damit!

Was steht im Gästebuch: Archiv

Kinder- und Jugendchor-Konzert

Es ist einfach unvergleichbar, wenn Kinder-und Jugendchöre die Ergebnisse ihres Übens präsentieren. Schauen Sie sich an was die Kleinen geleistet haben.

Partner und Organisation

Einen solchen Verein auf die Beine zu stellen und am Leben zu halten erfordert sehr viel Aufwand. Das ist nicht alleine machbar.

Herzlich willkommen,
auf unserer Homepage bemühen wir uns dem Laien-Chorgesang in Koblenz mehr Öffentlichkeit zu verleihen, den Sängerinnen und Sängern unserer Mitgliedschöre aktuelle Informationen bereit zu stellen und die Chöre, aus denen der Kreis-Chorverband Koblenz besteht, darzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand






Cross Over in der Chorliteratur.

Traditionelles und Zeitgenössisches im harmonischen Miteinander

Allen Wünschen und Geschmäckern gerecht zu werden ist eine Kunst, die niemand kann. Das gilt insbesondere in der Chormusik sowohl für die Aktiven als auch für das Publikum. Dabei ist die Bandbreite an Stilen und Genres in der Chormusik unermesslich vielseitig. Seit einigen Jahren ist die Vokalszene vitaler und innovativer geworden. Der Zuwachs an Frauen- Gemischten-und Jungen Chören läßt alles liberaler erscheinen und die Lust auf Neues und Unbekanntes ist groß. Aber deshalb muß sich ein traditioneller Männerchor nicht unbedingt verbiegen. Hier und da braucht es vielleicht etwas Mut die Krusten aufzubrechen, manche musikalische Werke neu zu erfinden um das Publikum aufhorchen zu lassen. Viele schöne volkstümliche oder romantische Lieder haben heute noch den gleichen Stellenwert wie die populäre Musik und beides lässt sich meist gut miteinander verknüpfen. Auch ältere Sänger und Sängerinnen sind Menschen von heute, die ein Leben lang von Pop und Jazz begleitet wurden. Deshalb muß es ihnen auch nicht peinlich sein die Musik ihrer Zeit authentisch zu interpretieren. Zeigen wir unserem Publikum, dass uns die zeitgenössische und traditionelle Musik Spaß macht, dann hat auch unser Publikum Spaß bei unseren Vorträgen.

Sie mag Musik nur wenn sie laut ist,

wenn der Boden unter den Füßen bebt...

Auf Anhieb denkt man bei dem Songtext von Herbert Krönemeyer in eine klischeehafte Richtung. Aber wenn man weiß, dass hier die Rede von einem taubstummen Mädchen ist, entsteht ein völlig neues Bewußtsein. Für hörende ist es so selbstverständlich sich an der Vielfalt der Musik zu erfreuen und auch dabei mitzumachen. Stimmt ja, Gehörlose sind bei der Musik eigentlich ausgeschlossen! Aber Krönemeyer singt darüber, < dass dies nicht nicht unbedingt sein muß, dass die Musik auch andere Sinne ansprechen kann. Das setzen doch viele Chöre heutzutage durch Bewegung oder Choreographie um.
In der Verbandszeitschrift des Deutschen Chorverbandes "Chorzeit" Nr 3 Febr.2015 ist der Artikel "Singende Hände" über die musikalischen Aktivitäten von hörgeschädigten Menschen veröffentlicht. Die grenzenlose Ausdrucksweise von Musik den gehörbehinderten Menschen zu vermitteln ist sicherlich eine Herausforderung aber auch für alle Beteiligten eine wunderbare Erfahrung. Wie beim Singen im Chor wird hier über die rhythmische Darstellung durch die Gebärdensprache mit der Körpersprache und der Mimik einem Lied, dessen Aussage für hörende so selbstverständlich ist, ein wundervoller harmonisierender Ausdruck verliehen. Es gibt mittlerweile international agierende Projekte, bei denen Hörende und Gehörgeschädigte, auch in Konzerten, gemeinsam die Schönheit der "gesanglichen" Musik erleben.  


Singen ist gesund


Diese Behauptung unterstützen sicherlich die meisten

der Sängerinnen und Sänger in den 1700 Chören im Chorverband Rheinland-Pfalz. Eine starke Behauptung ist zunächst mal besser als ein schwacher Beweis. Den Umkehrschluss braucht man wohl kaum zu beweisen, dass Singen krank machen könnte, klingt ziemlich absurd. Singen soll also zumindest die Gesundheit fördern. Fragen wir zunächst einmal, was ist denn eigentlich gesund bzw. Gesundheit? Die WHO sagt: Ein Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Man kann es vielleicht vereinfacht ausdrücken mit "Sich rundum wohl fühlen". Befragungen und Erhebungen sind ein beliebtes Mittel um einen Nachweis zu liefern. Aber Beweise sollten schon richtig messbar sein. Die Wissenschaft benutzt gerne Studien zum Nachweis für nicht ganz eindeutige Thesen. Studien in Schweden und USA beispielsweise zeigten, dass die durch Singen beeinflusste Atmung eine beruhigende Wirkung auf den Herzrhythmus nimmt und damit auch angst- und stressmindernde Effekte erzielt werden. Die positiven Auswirkungen des Singens bieten noch sehr viel Raum für die Erkenntnisgewinnung über den Einfluss auf körperliche und psychische Gesundheit."

Absolut überzeugend klingt diese Behauptung eines ganz jungen Sängers:

"Singen macht Stark!"

Der ausführliche Artikel "Sing dich Gesund" von Nora-Henriette Friedel in der Verbandszeitschrift "Chorzeit" Sept2014 gehört zum Hauptthema in dieser Ausgabe.